Über Mich
Mich beschäftigt seit vielen Jahren die Frage, wie Bildungsangebote gestaltet sein müssen, damit junge Menschen freiwillig teilnehmen, sich ernst genommen fühlen, Verantwortung übernehmen und an sich selbst glauben können. Dieses Interesse hat meinen eigenen Bildungsweg ebenso geprägt wie meine heutige Arbeit.
Ich habe ein bayerisches Lehramtsstaatsexamen absolviert und anschließend einen Master in erziehungswissenschaftlich-empirischer Bildungsforschung abgeschlossen. Aktuell promoviere ich in der Bildungsforschung mit Hauptfach Psychologie zum Thema Empowerment von Jugendlichen und habe meine Dissertation bereits abgegeben. Forschung ist für mich dabei kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um Bildungsangebote besser zu verstehen und weiterzuentwickeln.
Heute arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Rhein-Waal. Zuvor war ich an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg tätig. In meiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftige ich mich mit Motivation, Selbstwirksamkeit und der Frage, warum manche Angebote tragen – und andere trotz guter Inhalte nicht.
Neben der Forschung ist mir die Praxis besonders wichtig. Deshalb habe ich verschiedene Praxisformate entwickelt. Die Arbeit dort gemeinsam mit tollen Menschen, darunter auch Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senior*innen erdet meine Forschung: Ich sehe, was im Alltag funktioniert, wo Herausforderungen liegen und welche Rahmenbedingungen wirklich einen Unterschied machen.
Diese Verbindung aus Forschung, Praxis und persönlicher Haltung prägt meine Arbeit. Ich arbeite an der Schnittstelle von Bildungsforschung und Bildungsalltag – mit dem Anspruch, Angebote so zu gestalten, dass sie nicht nur gut gemeint, sondern für Menschen tatsächlich bedeutsam sind.
